Grundlagenseminar Technik & Sicherheit in Ober-Mörlen

(Bilder & Text: DRK-KV FB): Das Deutsche Rote Kreuz im Landesverband Hessen bietet mit seinen Ausbildungskonzepten seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern die Möglichkeit sich in verschiedenen Fachdiensten speziell fortzubilden. Für die im Katastrophenschutz engagierten Rotkreuzhelferinnen und -helfer des 1. Betreuungszuges, der IUK-Gruppe und des organisationseigenen 3. Sanitätszuges im Wetteraukreisstand stand dieser Tage das Grundlagenseminar im Bereich „Technik & Sicherheit“ auf dem Jahresausbildungsplan.

Insgesamt 16 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus den DRK Breitschaften Bad Nauheim, Bad Vilbel, Münzenberg, Karben, Ober-Mörlen und Wölfersheim fanden sich hierzu an einem Samstag im Feuerwehrgerätehaus in Ober-Mörlen-Langenhain ein.

Das Grundlagenseminar Technik & Sicherheit dient der Einweisung der Katastrophenschützer in die allgemeine Ausstattungen des Gerätewagens –Betreuung (GW-Bt) und des Gerätewagens „Sanität“ des Katastrophenschutz Land Hessen. Letzter befindet sich nicht im Bestand des DRK Kreisverband Friedberg, insofern ersatzweise auf den Gerätewagen-Technik (GW-T) des 1. Betreuungszuges zurück gegriffen wurde.

Themen des Lehrgangs waren eine Wiederholung zur Sicherheit im Einsatz, dem Umgang mit Flüssiggas, der Verwendung von Zeltheizgeräten, die Einweisung in die Hubladebühne des Gerätewagen-Betreuung (GW-Bt) sowie in den Feldkochherd des Herstellers Kärcher, die Teil der Katastrophenschutzausstattung des Betreuungszuges ist.

Nach einem gemeinsamen Frühstück und einer anschließenden Vorststellungsrunde starteten die Teilnehmer zunächst mit verschiedenen Theoriethemen. Diesen folgten am Nachmittag Praxisthemen, welche als Gruppenaufgaben geübt wurden.

Die Teilnehmer lernten unter der Lehrgangsleitung der beiden Technik-Ausbilder des Kreisverbandes Friedberg Patrick Dietz und Thomas Meyer, -beide aus der DRK OV Ober-Mörlen- die praktische Anwendung der in Theorie erlernten Ausstattung.

So galt es das ölbetriebene Zeltheizgerät des GW-Technik (GW-T) sowie den Stromerzeuger des GW-Betreuung ordnungsgemäß in Betrieb zu nehmen. Auch die Anwendung der Hubladebühne wurde erfolgreich von den Teilnehmern geübt. Hierbei galt es den GW-Betreuung vollständig zu Entladen und wieder sicher und fachgerecht zu beladen.

Hierbei wurden die Lehrgangsteilnehmer auch in die allgemeinen Unfallverhütungsvorschriften eingewiesen.

Allen Lehrgangsteilnehmern steht nun die Möglichkeit offen sich mit der Fachdienstausbildung Technik & Sicherheit am Gerätewagen Technik (GW-T), welche für das kommende Jahr geplant ist, weiter in diesem Fachdienst fortzubilden.

Die Ausbildung verband Theorie und Praxis in ausgewogenen Verhältnis, so dass die Teilnehmer durchweg postive Rückmeldungen zu dem Tagesseminar gaben.

Einige der Teilnehmer gaben spontan in der Feedbackrunde an, sich nach dieser Basisschulung für die geplante viertägige Fachdienstausbildung zu interessieren, die der DRK KV Friedberg e.V. im kommenden Jahr plant anzubieten und dort ihre Kenntnisse in diesem Fachdienst vertiefen zu wollen.

veröffentlicht am: 18. Oktober 2018

 
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