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KATWARN-Probealarm im Wetteraukreis

Werben für die Sirene im Taschenformat: Landrat Jan Weckler, der KATWARN längst auf seinem Smartphone installiert hat, und Hagen Vetter von der Fachstelle Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Zentrale Leitstelle.

Ob Brände, schwere Unwetter oder unerwartete Gefahrensituationen, das Warnsystem KATWARN hilft dabei, dass die Nutzer von den Folgen der Katastrophen möglichst verschont bleiben. In der Wetterau nutzen rund 24.000 Menschen das System.

„KATWARN leitet offizielle Warnungen und Handlungsempfehlungen an die betroffenen Menschen weiter. Welcher Inhalt wann und in welchem Umfang weitergegeben wird, entscheidet der Katastrophenschutzstab des Wetteraukreises“, so Landrat Jan Weckler.

Ob schwere Stürme und Orkanböen, sintflutartige Regenfälle, die zu Überschwemmungen führen, die Zahl der Wetterphänomene nimmt zu und damit auch der Bedarf an entsprechenden nutzerbezogenen Warnmeldungen. „Mit KATWARN haben wir ein System, das ortsbezogene Warnungen herausgibt und per App an alle betroffenen Nutzer des Systems weitergeleitet wird“, erläutert der Wetterauer Landrat.

KATWARN ist kostenlos als Handy-App herunterzuladen und ist im Wetteraukreis seit rund drei Jahren im Einsatz. Zum Jahresende 2016 gab es rund 11.000 Nutzerinnen und Nutzer, heute sind es exakt 24.427, rund 3.000 mehr als noch vor Jahresfrist.

Landrat Jan Weckler, der auch für den Katastrophenschutz im Wetteraukreis zuständig ist, wirbt dafür, die „mobile Sirene“ auf dem eigenen Smartphone zu installieren. Erfreulich ist, dass beispielsweise in der Kreisstadt Friedberg die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer in den letzten Jahren deutlich nach oben gegangen ist. „Hier haben mittlerweile mehr als zehn Prozent der Einwohner die App installiert. Ein Spitzenwert für die Wetterau, gefolgt von Ober-Mörlen, Ranstadt und Münzenberg.“

Optimierungsbedarf sieht Landrat Weckler trotzdem noch in der ganzen Wetterau. „Wir sollten auch auf einen Katastrophenfall vorbereitet sein, auch wenn wir uns natürlich wünschen, dass dieser Fall nie eintritt. Deshalb wäre es gut, wenn möglichst viele Menschen rechtzeitig informiert sind und so die Informationen auch entsprechend verbreiten können.“

veröffentlicht am: 03.04.2019

Wetteraukreis

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