Verdiente Katastrophenschützer ausgezeichnet

Freuten sich gemeinsam über die Ehrung (vl.): Landrat Joachim Arnold, Alexander Merkelbach, Bernd Reiter und Dr. Reinhold Merbs.

Landrat Joachim Arnold zeichnete jetzt zwei verdiente Katastrophenschützer des Wetteraukreises aus: Alexander Merkelbach und Bernd Reiter erhielten die Katastrophenschutzmedaille in Bronze. In einer kleinen Feierstunde wurden die entsprechenden Urkunden ausgehändigt.

Der Katastrophenschutz im Wetteraukreis umfasst rund 700 freiwillige Helferinnen und Helfer aus allen Fachdiensten der Gefahrenabwehr. Es sind Frauen und Männer, die über den alltäglichen Dienst in den Feuerwehren oder den Hilfsorganisationen hinaus Bereitschaft zeigen, sich in der überörtlichen Gefahrenabwehr aktiv einzubringen. Dies erfordert zusätzliches und zeitaufwändiges Training und ebensolche Ausbildung.

Jetzt konnte Landrat Joachim Arnold zwei verdienten Feuerwehrmännern aus Niddatal die Katastrophenschutzmedaille in Bronze verleihen. Voraussetzung dazu ist mindestens zehnjähriges aktives Engagement in einer Katastrophenschutz-Einheit. Beide Geehrten sind Mitglied des 5. Löschzuges des Wetteraukreises, der in Niddatal stationiert ist. Mit von der Partie waren Dr. Reinhold Merbs als Leiter des Fachdienstes Gesundheit und Gefahrenabwehr und Hagen Vetter als zuständiger Sachbearbeiter des Katastrophenschutzes.

Alexander Merkelbach und Bernd Reiter versehen bereits seit längerem ihren Dienst im Katastrophenschutz des Wetteraukreises. Während der 48-jährige Alexander Merkelbach nach Stationen unter anderem in Westhofen/Pfalz nunmehr als Zugführer der des 5. Löschzuges fungiert, hat es der 54-jährige Bernd Reiter heute bis zum Stadtbrandinspektor der Stadt Niddatal gebracht. Zudem war er vorher selbst Zugführer des 5. Löschzuges des Wetteraukreises.

Beiden sehr engagierten Feuerwehrmännern sprach Landrat Arnold seine Anerkennung aus: „Ihr Engagement ist nicht hoch genug anzurechnen. Ihnen gebührt großer Dank, weil Sie über das Normalmaß hinausgehen. Nicht nur im heimatlichen Brandschutz stellen Sie eine Größe dar, auch in der überregionalen Gefahrenabwehr können wir mit Ihrem Wissen und Können rechnen. Und dies tun Sie beide freiwillig und unentgeltlich seit weit mehr als zehn Jahren. Der Wetteraukreis braucht Katastrophenschutzhelfer Ihres Formats. Ich danke Ihnen herzlich im Namen der Wetterauer Bevölkerung.“

veröffentlicht am: 05. Oktober 2016

 
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